Robert Winterstein | Rechtsanwalt | Fachanwalt für Insolvenzrecht | Ingolstadt

Leistungen 

Natürliche Personen (Verbraucher und Einzelunternehmer), Geschäftsführer und Gesellschafter, die sich mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen, berate ich in Insolvenzsachen. Die Beratung umfasst die Optionen einer Sanierung bzw. Entschuldung, den Ablauf eines Insolvenzverfahrens sowie die Aufklärung über Chancen und Risiken dieses Verfahrens. 

Bei weiterer Beauftragung bereite ich das Insolvenzverfahren vor. Dies umfasst die Aufklärung des Gläubiger- und Forderungsbestandes, die Durchführung von Vergleichsversuchen mit den Gläubigern sowie die Erstellung und Vorbereitung des Insolvenzantrages. Außerdem übernehme ich die Durchführung von Insolvenzplanverfahren mit dem Ziel einer vorzeitigen Entschuldung.

Kosten des Insolvenzverfahrens

Für Verbraucher und Unternehmer, die einen eigenen Insolvenzantrag stellen und Restschuldbefreiung beantragen wollen, wird auf Antrag in aller Regel die Stundung der Verfahrenskosten bewilligt. Dies bedeutet, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird, ohne dass der Schuldner dessen Kosten vorab bei der Justizkasse einzahlen muss. Der Insolvenzverwalter erhält seine Vergütung aus der Staatskasse, soweit die Insolvenzmasse zur Deckung nicht ausreicht.

Kosten der Vorbereitung des Insolvenzverfahrens

Rechtsschutzversicherungen decken in aller Regel insolvenzbedingte Rechtsangelegenheiten nicht ab. 

a) Hilfe bei Verbraucherinsolvenz

Ein Fall der Verbraucherinsolvenz liegt unter folgenden Voraussetzungen vor: 1. Sie waren niemals wirtschaftlich selbständig. 2. Sie waren einmal wirtschaftlich selbständig, die Zahl Ihrer Gläubiger beträgt maximal 19 und Sie haben keine Verbindlichkeiten aus Arbeitsverhältnissen (z. B. Lohnforderungen ehemaliger Arbeitnehmer, Lohnsteuerforderungen des Finanzamts oder Beitragsforderungen der Krankenkassen Ihrer ehemaligen Arbeitnehmer).

Wenn Sie das Insolvenzverfahren durch einen Verbraucherinsolvenzantrag einleiten müssen, können Sie sich an staatliche anerkannte Schuldnerberatungsstellen wenden. Diese Stellen können ihre Tätigkeit bei der Staatskasse abrechnen. In Ingolstadt betreiben die Caritas und die Diakonie solche Beratungsstellen.

Nehmen diese Beratungsstellen Ihren Fall nicht an, etwa weil die Angelegenheit rechtlich kompliziert ist, können Sie bei dem Amtsgericht Ihres Wohnsitzes (Rechtsantragsstelle) Beratungshilfe für die Vorbereitung des Verbraucherinsolvenzantrages beantragen. Erhalten Sie vom Amtsgericht einen Berechtigungsschein, können Sie einen Rechtsanwalt aufsuchen. Dieser kann sein Honorar aufgrund des Berechtigungsscheins bei der Staatskasse abrechnen und Sie sind größtenteils von den Kosten freigestellt.

b) Hilfe bei Regelinsolvenz

Benötigen Sie Hilfe, obwohl ein Verbraucherinsolvenzfall nicht vorliegt, können Sie sich an einen Rechtsanwalt wenden. Dessen Honorar müssen Sie entweder selbst tragen oder ein Dritter übernimmt die Zahlung des Honorars. Dasselbe gilt, wenn Sie in einem Verbraucherinsolvenzfall die Hilfe eines Rechtsanwalts in Anspruch nehmen wollen.

c) Meine Honorarbedingungen

Für die Insolvenzberatung von natürlichen Personen (Verbraucher, Einzelunternehmer) stelle ich ein Pauschalhonorar von 150,00 EUR brutto in Rechnung. Das Honorar ist im Beratungstermin zu zahlen. Für die Beratung im Falle einer Gesellschaftsinsolvenz beträgt das Pauschalhonorar 250,00 EUR brutto.

Für die Vorbereitung eines Insolvenzverfahrens vereinbare ich mit dem Mandanten vorab ein Pauschalhonorar, das in Teilbeträgen je Arbeitsschritt zu zahlen ist. Für die Höhe des Honorars ist insbesondere von Bedeutung, wie viele Gläubiger vorhanden sind und ob aktuelle und geordnete Gläubigerunterlagen vorhanden sind.