/

Robert Winterstein | Fachanwalt für Insolvenzrecht | Ingolstadt

Das Insolvenzverfahren stoppt den Einzelzugriff der Gläubiger auf das Schuldnervermögen. Es stellt eine geordnete Verwertung sowie eine gleichmäßige Verteilung des pfändbaren Vermögens und Einkommens durch den Insolvenzverwalter unter Aufsicht des Insolvenzgerichts sicher (Gesamtvollstreckung). Die Gläubiger dürfen Ansprüche grundsätzlich nur noch durch Anmeldung bei dem Insolvenzverwalter geltend machen. Klagen, Mahnverfahren und Vollstreckungen gegen den Schuldner sind grundsätzlich unzulässig.

Ist der Schuldner eine natürliche Person und beantragt er selbst die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, kann er zudem nach einem Zeitraum von längstens 6 Jahren eine Befreiung von seinen Verbindlichkeiten erlangen (Restschuldbefreiung). Er kann die Restschuldbefreiung unter bestimmten Voraussetzungen bereits nach 5 bzw. nach 3 Jahren erhalten. Die Entschuldung kann, insbesondere mit Hilfe eines Dritten, unter Umständen über einen Insolvenzplan noch schneller durchgesetzt werden. Der Schuldner kann während des Insolvenzverfahrens grundsätzlich selbständig tätig sein.

Für bestimmte Gesellschaften besteht eine strafrechtliche Insolvenzantragspflicht bei Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung.

___

Home | Impressum

Kanzlei für Insolvenzrecht

Rechtsanwalt Robert Winterstein

Roritzerstraße 14, 85049 Ingolstadt

Telefon: 0841 / 993 71 869

Telefax: 0841 / 993 72 917

E-Mail: post@ra-winterstein.de